Die Head-to-Head-Bilanz von Alexander Zverev gegen die besten Spieler seiner Zeit fällt sehr unterschiedlich aus. Gegen Ben Shelton ist er noch ungeschlagen, gegen Roger Federer und Andrey Rublev liegt er vorn. Gegen Jannik Sinner, Daniil Medvedev und Novak Djokovic hat er dagegen deutlich mehr Duelle verloren als gewonnen. Diese Seite zeigt alle wichtigen Bilanzen nach den offiziellen Daten der ATP und stellt seine Rivalen einzeln vor, jeweils mit den entscheidenden Begegnungen. Stand: 4. Oktober 2026. Wo seine Rivalen aktuell stehen, zeigt die ATP-Weltrangliste.
Alexander Zverev Head-to-Head: Bilanzen gegen die Topspieler
Die Tabelle nennt Siege und Niederlagen aus Zverevs Sicht und das jeweils letzte Duell. Grundlage sind die Head-to-Head-Daten der ATP. Die Bilanz gegen Djokovic enthält bereits das Viertelfinale von Peking am 4. Oktober 2026.
| Gegner | Bilanz (Zverev zuerst) | Tendenz | Letztes Duell |
|---|---|---|---|
| Novak Djokovic | 5:10 | Gegner vorn | 2026 Beijing QF |
| Rafael Nadal | 4:7 | Gegner vorn | 2024 Roland Garros R128 |
| Roger Federer | 4:3 | Zverev vorn | 2019 ATP Masters 1000 Shanghai QF |
| Carlos Alcaraz | 6:7 | Gegner vorn | 2026 Australian Open SF |
| Jannik Sinner | 4:11 | Gegner vorn | 2026 Wimbledon F |
| Daniil Medvedev | 8:14 | Gegner vorn | 2025 ATP Masters 1000 Paris QF |
| Stefanos Tsitsipas | 6:10 | Gegner vorn | 2024 ATP Masters 1000 Paris QF |
| Dominic Thiem | 4:8 | Gegner vorn | 2023 Halle R32 |
| Casper Ruud | 4:2 | Zverev vorn | 2024 Nitto ATP Finals RR |
| Taylor Fritz | 6:10 | Gegner vorn | 2026 Wimbledon QF |
| Andrey Rublev | 7:3 | Zverev vorn | 2024 Nitto ATP Finals RR |
| Holger Rune | 3:1 | Zverev vorn | 2024 ATP Masters 1000 Paris SF |
| Ben Shelton | 6:0 | Zverev vorn | 2026 US Open F |
| Alex de Minaur | 9:4 | Zverev vorn | 2026 ATP Masters 1000 Shanghai QF |
Insgesamt kommt Zverev gegen Spieler, die zum Zeitpunkt des Matches in den Top 10 standen, auf 61 Siege und 88 Niederlagen. In der Saison 2026 liegt diese Bilanz bei 3:8 (Stand: 18. Oktober 2026). Bei seinen beiden Grand-Slam-Titeln 2026 in Paris und New York traf er weder auf Sinner noch auf Alcaraz. Weitere Kennzahlen stehen auf der Seite Statistik in Zahlen.
Die Rivalen in der Saison 2026: Titel, Verletzungen, Formkurven
Zverevs bestes Jahr fiel in eine Saison, in der seine größten Rivalen sehr unterschiedliche Wege gingen: Sinner dominierte bis Juli und beendete seine Saison danach wegen einer Knieverletzung, Alcaraz gewann die Australian Open und verpasste danach vier Monate, Djokovic holte mit 39 Jahren noch einen Titel. Die folgende Übersicht zeigt, wie die Saison der wichtigsten Gegner verlief. Die Head-to-Head-Bilanzen stammen aus den ATP-Daten (Stand: 18. Oktober 2026) und ändern sich, sobald sich die Spieler wieder begegnen.
| Spieler | Head-to-Head (Zverev zuerst) | Duelle 2026 | Wichtigste Ergebnisse 2026 |
|---|---|---|---|
| Jannik Sinner | 4:11 | 0:5 | Titel in Indian Wells, Miami, Monte-Carlo, Madrid, Rom und Wimbledon; ab Juli verletzt, Saison am 6. Oktober beendet |
| Carlos Alcaraz | 6:7 | 0:1 | Titel bei den Australian Open, in Doha und Tokio; Handgelenksverletzung von April bis August |
| Novak Djokovic | 5:10 | 0:1 | Finale Australian Open, Halbfinale Wimbledon, Titel in Peking |
| Alex de Minaur | 9:4 | 1:1 | Titel in Rotterdam, Finale in Peking |
| Taylor Fritz | 6:10 | 1:1 | Titel in Washington, Finale in Halle |
| Daniil Medvedev | 8:14 | – | Titel in Brisbane und Dubai, Finale in Indian Wells, Halbfinale in Shanghai |
Jannik Sinner: fünf Masters-Titel in Serie, dann die Knieverletzung
Sinner begann das Jahr mit einer Halbfinal-Niederlage gegen Djokovic bei den Australian Open und gewann danach die ersten fünf Masters-1000-Turniere der Saison: Indian Wells, Miami, Monte-Carlo, Madrid und Rom. Viermal schlug er dabei Zverev, im Halbfinale von Indian Wells, Miami und Monte-Carlo sowie im Finale von Madrid. In Roland Garros scheiterte er überraschend in der zweiten Runde, in Wimbledon verteidigte er seinen Titel mit dem Finalsieg über Zverev. Es war sein letztes Match des Jahres: Wegen einer Entzündung im rechten Knie sagte er die Turniere in Nordamerika einschließlich der US Open ab und erklärte am 6. Oktober seine Saison für beendet. Die Bilanz gegen Zverev bleibt deshalb mindestens bis 2027 unverändert.
Carlos Alcaraz: Karriere-Grand-Slam in Melbourne, dann die lange Pause
Alcaraz gewann im Januar mit 2:6, 6:2, 6:3, 7:5 gegen Djokovic die Australian Open und komplettierte damit den Karriere-Grand-Slam; im Halbfinale hatte er Zverev nach 5:27 Stunden geschlagen. Es folgten der Titel in Doha und das Finale in Monte-Carlo. Mitte April verletzte er sich in Barcelona am rechten Handgelenk und fehlte bei Madrid, Rom, Roland Garros und auf der gesamten Rasensaison. Bei den US Open verlor er bei seinem Comeback im Viertelfinale gegen Ben Shelton, im Oktober verteidigte er seinen Titel in Tokio. Seine Niederlage gegen Zizou Bergs in Shanghai am 12. Oktober machte Zverevs Platz 1 zum Jahresende rechnerisch sicher.
Novak Djokovic: Finale in Melbourne, Titel in Peking
Djokovic stand bei den Australian Open nach einem Fünfsatzsieg über Sinner im Finale und erreichte in Wimbledon das Halbfinale, das er gegen Sinner verlor. Dazwischen und danach gab es ungewohnt frühe Niederlagen, etwa in der dritten Runde von Roland Garros gegen Joao Fonseca und in der ersten Runde der US Open gegen Mariano Navone. Im Oktober gewann er mit 39 Jahren zum siebten Mal das Turnier in Peking, auf dem Weg dorthin schlug er im Viertelfinale Zverev. Es war der 102. Titel seiner Karriere.
Alex de Minaur: der Gegner, gegen den Zverev klar führt

De Minaur gewann im Februar in Rotterdam mit 6:3, 6:2 gegen Félix Auger-Aliassime seinen ersten Titel des Jahres. Beim Laver Cup schlug er Zverev im Match-Tiebreak, im Oktober erreichte er das Finale in Peking, musste dort aber gegen Djokovic verletzt aufgeben. Eine Woche später verlor er im Viertelfinale von Shanghai gegen Zverev mit 4:6, 4:6. Im direkten Vergleich führt Zverev mit 9:4.
Taylor Fritz: Titel in Washington, Revanche in Wimbledon
Fritz wartete bis Anfang August auf seinen ersten Titel der Saison und holte ihn in Washington mit einem Finalsieg über Rafael Jodar. Zuvor hatte er im Halbfinale von Halle Zverev geschlagen und das Endspiel erreicht. Im Wimbledon-Viertelfinale beendete Zverev, auch begünstigt durch Kniebeschwerden des Amerikaners, mit 6:4, 6:4, 6:2 eine Serie von sieben Niederlagen gegen Fritz.
Daniil Medvedev: starkes Frühjahr, kein Duell mit Zverev
Medvedev gewann im Januar in Brisbane und im Februar in Dubai, dort kampflos, weil Tallon Griekspoor das Finale verletzt absagte. In Indian Wells beendete er im Halbfinale Alcaraz' Siegesserie zum Jahresbeginn und verlor das Finale gegen Sinner in zwei Tiebreaks. Im Halbfinale von Peking wurde er disqualifiziert, nachdem ein Ball von ihm einen Zuschauer getroffen hatte; Medvedev sprach von einem Versehen. In Shanghai erreichte er das Halbfinale. Gegen Zverev spielte er 2026 bislang nicht – die längste Rivalität in Zverevs Karriere ruht in dieser Saison.
Neue Namen, die Zverev 2026 begegneten
Neben den bekannten Rivalen haben sich 2026 mehrere Spieler in Zverevs Weg gestellt: Flavio Cobolli besiegte ihn im Halbfinale von München und stand ihm im Finale von Roland Garros gegenüber. Ben Shelton schlug bei den US Open Alcaraz und verlor dann das Finale gegen Zverev. Alejandro Davidovich Fokina warf ihn im Halbfinale von Shanghai aus dem Turnier und gewann anschließend seinen ersten Masters-1000-Titel. Rafael Jodar, gegen den Zverev im Viertelfinale von Roland Garros gewann, stand im Sommer und Herbst in den Finals von Washington und Shanghai.
Novak Djokovic: große Siege, negative Bilanz
Gegen Djokovic steht es 5:10. Alle fünf Siege kamen in großen Matches zustande. 2017 schlug Zverev ihn im Finale von Rom mit 6:4, 6:3 und gewann damit seinen ersten Masters-Titel. 2018 besiegte er ihn im Finale der ATP Finals in London ebenfalls mit 6:4, 6:3. Bei Olympia in Tokio gewann er 2021 das Halbfinale mit 1:6, 6:3, 6:1 und beendete damit Djokovics Hoffnung auf den Golden Slam. Im selben Jahr setzte er sich im Halbfinale der ATP Finals mit 7:6(4), 4:6, 6:3 durch. Den fünften Sieg gab es im Halbfinale der Australian Open 2025, als Djokovic nach dem ersten Satz aufgab. Das letzte abgeschlossene Duell gewann Djokovic im Viertelfinale von Roland Garros 2025 mit 4:6, 6:3, 6:2, 6:4. Am 4. Oktober 2026 gewann Djokovic auch das Viertelfinale von Peking mit 4:6, 6:4, 6:4.
Jannik Sinner: der schwierigste Gegner
Gegen Sinner liegt Zverev mit 4:11 zurück, und die Bilanz der letzten beiden Jahre ist eindeutig: Alle neun Duelle 2025 und 2026 hat Sinner gewonnen. Darunter sind vier Endspiele: die Australian Open 2025 (3:6, 6:7(4), 3:6), Wien 2025 (6:3, 3:6, 5:7), Madrid 2026 (1:6, 2:6) und Wimbledon 2026. Im Wimbledon-Finale am 12. Juli gewann Zverev den ersten Satz im Tiebreak, verlor aber 7:6(7), 6:7(2), 3:6, 4:6. Hinzu kommen das Halbfinale beim Paris-Masters 2025 (0:6, 1:6), die Gruppenphase der ATP Finals 2025 und 2026 die Halbfinals in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo.
Carlos Alcaraz: knapp hinten nach 13 Duellen
Gegen Alcaraz steht es 6:7. Die wichtigsten Niederlagen gab es in großen Matches: das Madrid-Finale 2022 (3:6, 1:6), das Finale von Roland Garros 2024 (3:6, 6:2, 7:5, 1:6, 2:6), in dem Zverev nach drei Sätzen führte, und das Halbfinale in Cincinnati 2025. Das bisher letzte Duell war das Halbfinale der Australian Open 2026. Zverev glich dort einen 0:2-Satzrückstand aus und verlor am 30. Januar erst im fünften Satz: 4:6, 6:7(5), 7:6(3), 7:6(4), 5:7.
Daniil Medvedev: die häufigste Rivalität
Mit 22 Duellen ist Medvedev der Spieler, gegen den Zverev am häufigsten angetreten ist. Die Bilanz von 8:14 spricht für den Russen. Medvedev gewann die Masters-Finals in Shanghai 2019 (Zverev verlor 4:6, 1:6) und Paris 2020, 2025 außerdem das Halbfinale in Halle und das Viertelfinale in Peking. Zverevs wichtigster Sieg war das Finale der ATP Finals 2021 in Turin mit 6:4, 6:4. Das letzte Duell im Viertelfinale des Paris-Masters 2025 gewann Zverev mit 2:6, 6:3, 7:6(5).
Stefanos Tsitsipas: die Rivalität der Next Gen
Gegen Tsitsipas steht es 6:10 aus 16 Duellen. Im Finale von Acapulco 2021 gewann Zverev mit 6:4, 7:6(3). Das bisher letzte Duell fand im Viertelfinale des Paris-Masters 2024 statt. Zverev gewann es auf dem Weg zu seinem siebten Masters-Titel.
Rafael Nadal: Niederlagen auf Sand und ein letzter Sieg
Gegen Nadal kam Zverev auf 4:7 Siege. Im Finale von Rom 2018 verlor er 1:6, 6:1, 3:6. Das Halbfinale von Roland Garros 2022 endete beim Stand von 6:7(8), 6:6, weil Zverev sich schwer am Knöchel verletzte und aufgeben musste. Das letzte Duell gewann er in der ersten Runde von Roland Garros 2024 und kam danach bis ins Finale.
Roger Federer: positive Bilanz gegen das frühere Idol
Zverev hat Federer als sein Idol bezeichnet. Die Bilanz gegen ihn ist mit 4:3 positiv. Im Finale von Halle 2017 verlor Zverev noch 1:6, 3:6, im August desselben Jahres gewann er das Finale in Montreal mit 6:3, 6:4. Bei den ATP Finals 2018 besiegte er Federer im Halbfinale mit 7:5, 7:6(5). Das letzte Duell gewann Zverev im Viertelfinale von Shanghai 2019 und erreichte danach das Finale. Beim Hopman Cup 2018 und 2019 verlor Deutschland beide Endspiele gegen die Schweiz um Federer.
Ben Shelton: sechs Siege in sechs Duellen
Gegen Shelton hat Zverev alle sechs Matches gewonnen. 2025 schlug er ihn im Finale von München (6:2, 6:4), im Halbfinale von Stuttgart, im Viertelfinale von Cincinnati und in der Gruppenphase der ATP Finals. Am wichtigsten war der Sieg im Finale der US Open am 13. September 2026 mit 6:3, 7:6(2), 5:7, 6:2. Damit gewann Zverev seinen zweiten Grand-Slam-Titel.
Taylor Fritz: viele Niederlagen, ein wichtiger Sieg
Gegen Fritz steht es 6:10. 2025 verlor Zverev gegen ihn das Finale von Stuttgart (3:6, 6:7(0)), im Juni 2026 auch das Halbfinale in Halle (7:6(4), 4:6, 5:7). Im Viertelfinale von Wimbledon 2026 drehte er das Ergebnis um und gewann deutlich mit 6:4, 6:4, 6:2. Es ist das bisher letzte Duell der beiden.
Alejandro Davidovich Fokina: 6:2 nach dem Shanghai-Halbfinale
Gegen Alejandro Davidovich Fokina führt Zverev im direkten Vergleich mit 6:2. Der Spanier hat ihn erst zweimal geschlagen: 2023 beim Masters in Kanada (Toronto) mit 6:1, 6:2 und am 17. Oktober 2026 im Halbfinale des Shanghai Masters mit 5:7, 6:4, 6:3. Mehr zu diesem Turnier steht in den Zverev News.
Weitere Bilanzen: Thiem, Rublev, Ruud und Rune
Gegen Dominic Thiem steht es 4:8. Thiem gewann 2016 das Finale in Nizza und 2020 das US-Open-Finale, in dem Zverev 2:0 in Sätzen führte. Zverev gewann 2018 das Madrid-Finale gegen Thiem mit 6:4, 6:4. Gegen Andrey Rublev liegt Zverev mit 7:3 vorn, er schlug ihn unter anderem im Finale von Cincinnati 2021. Gegen Casper Ruud steht es 4:2, gegen Holger Rune 3:1. Das letzte Duell mit Rune gewann Zverev im Halbfinale des Paris-Masters 2024. Zverevs Endspiele gegen alle diese Gegner stehen auf den Seiten zur Grand-Slam-Bilanz und zur Karriere mit allen Finals, die Ergebnisse dieser Saison in der Liste aller Matches 2026 mit Ergebnis.
